Das Bestandsgebäude des Emil-von-Behring-Gymnasiums aus den frühen 70-er Jahren ist nicht mehr wirtschaftlich zu sanieren, sodass in der Nachbarschaft ein Neubau für die derzeit ca. 1.300 Schüler und ca. 150 Lehrer entstehen soll.
Der Entwurf des Neubaus ist als 1. Preis bei einem Architekturwettbewerb ausgewählt worden.
Der Neubau des Emil-von-Behring-Gymnasiums wird an einer geplanten Ost-West-Achse, ausgehend von der Buckenhofer Straße situiert. Das Gymnasium erhält damit eine eigene Identität und eine klare Adressbildung am Ende der Campusachse. Der Foot-print wird möglichst geringgehalten.
Der sechsgeschossige Neubau ist ein Hybridbau mit einem massiven Sockelgeschoss, das den Geländeverlauf ausgleicht. Darauf steht ein Stahlbeton-Skelettbau mit Holz-Außenwänden und einem umlaufenden Laubengang, der natürliche Verschattung sowie Flucht- und Rettungswege bietet. Das Gebäude hat eine quadratische Grundform, mit Klassenräumen an der Außenfassade und zwei Lufträumen, die durch Glasdächer natürlich beleuchtet werden.
Der Neubau enthält eine zweigeschossige Pausenhalle, eine Bibliothek, Gemeinschaftsbereiche , Klassen und Verwaltungsräume und in seinem Fundament Räumlichkeiten für Musik, Kunst und Theater.




